In der Zwischenzeit

Ich fühle mich wie vor einer Schlacht. Es ist die berühmte Ruhe vorm Sturm. Diese Zwischenzeit. Diese Zwanziger. Es ist wild, etwas entsteht, etwas wächst. Manches offensichtlich, anderes verborgen. Diese Zeit lockt Grenzgänger, Zwischenwesen. Sie verführt mich. Ich möchte mein Gefühl nicht verallgemeinern. Aber ich ahne, dass manche mitfühlen, manche ebenso in einer Zwischenzeit sich wähnen. Ein ereignisreicher, gleichwohl ereignisloser Abschnitt zwischen zweier Lebenszeitpunkten, wovon man weder der erste noch der zweite lokalisieren kann.


Eine Antwort zu «In der Zwischenzeit»

  1. […] Ich bilde mich kaum beruflich fort. Ich investiere nichts. Weil ich einen nahenden Sturm erwarte. Denn bald überbeansprucht meine Arbeit mich wieder. Sie bannt meine gesamte Energie und […]

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